1:0 im Lokalderby


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Gelungener Saisonauftakt für die Reisegger-Elf, die sich in einem engen Pramtalderby am Ende knapp, aber nicht unverdient mit 1:0 durchsetzt.
 
Der FCA, der auf die Langzeitverletzten Lukas Zikeli und Johannes Aigner verzichten musste, war von Anpfiff weg, vor allem in den ersten 25min die klar bessere Mannschaft und deutlich tonangebend. Vor über 600 Zuschauern hatte die Heimelf deutliches Übergewicht und ging folgerichtig auch bereits in der 12.min in Führung. Nach einer scharfen Hereingabe von Vasi Sinani missglückte dem Schärdinger Verteidiger Michael Fichtinger sein Abwehrversuch und er drückte den Ball ins eigene Netz. Der dahinter lauernde Sebastian Witzeneder musste nicht mehr eingreifen.
 
Auch in der Folge kamen die Gäste kaum ins Spiel, doch binnen weniger Minute sollte das Derby sich wenden. FCA-Mittelfeldspieler Vasi Sinani musste wegen wiederholten Foulspieles in der 30.min mit Gelb-Rot vom Feld - eine harte, wohl aber vertretbare Entscheidung von Schiri Hubinger. Damit kam auch der SKS besser in die Partie und kam durch den aufgerückten Verteidiger Nico Vitale und einen Freistoß von Dominic Bauer zu Halbchancen.
 
Mit Beginn der zweiten Halbzeit übernahmen die Gäste eindeutig das Kommando und hatten auch in der 48.min durch einen Kopfball von Bauer ihre bis dahin beste Chance, doch der Ball strich am kurzen Pfosten vorbei. Der FC Andorf verlegte sich aufs Kontern, verlor aber häufig die Bälle zu schnell und stand dann auch unter Druck. Auch wenn der SK Schärding nun spielbestimmend war, den Rot-Schwarzen fehlten häufig die Mittel um die Andorfer Abwehr wirklich in Verlegenheit zu bringen. FCA-Goalie Manuel Oberauer war Herr der Lüfte, holte viele Flanken sicher herunter und konnte sich dann auch bei einem Hochkaräter von Fabian Grubeck auszeichnen (64.). Kurz vorher vergab Jacob Manetsgruber eine tolle Konterchance und setzte seinen Schuss klar über die Querlatte, wobei ein Abspiel auf den freistehenden Sebastian Witzeneder wohl besser gewesen wäre. In der Schlussviertelstunde hatte dann der FCA die beste Gelegenheit, doch SK-Tormann Michl konnte einen Witzeneder-Freistoß aus spitzem Winkel parieren.
 
Am Ende steht für den FC Andorf ein prestigeträchtiger Derbysieg, der vor allem dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung, nach gutem Beginn  mehr erkämpft als erspielt wurde, was aber aufgrund der einstündigen Unterzahl wohl auch verständlich ist.
 
(Dietmar Entholzer)

 

 

(verfasst von Wolfgang Bauböck)

 

Trotz des Regens in den Vortagen erstaunlich gute Platzverhältnisse und eine tolle Kulisse waren prächtige Voraussetzungen für ein rassiges Bezirksderby zum Rückrundenstart. Zudem konnten beide Trainer aus ihrem jeweiligen Kader beinahe aus dem „Vollen“ schöpfen. Lediglich beim FCA fehlten Lukas Zikeli und Johannes Aigner wegen Verletzungen. 
 
Und so ging es auch von der ersten Minute an gleich richtig los. Die Reisegger-Schützlinge fanden vom Anpfiff weg sofort ins Spiel, waren präsenter, erarbeiteten sich „Halbchancen“ und gingen auch verdient in Führung. Bis Eralb Sinani nach einer halben Stunde seine Mannschaft mit Gelb/Rot schwächte und damit das Match wesentlich veränderte. Bis zur Halbzeit konnten der SKS jedoch aus seiner Überzahl kein Kapital schlagen. Nach der Pause brachte Trainer Hofpointner mit Christoph Mandl einen schnellen Offensivspieler, der vor allem mit Florian Spitzer für schnelle Angriffsaktionen über die Außenbahnen beitragen konnte. Der SKSchärding nahm ab der 46. Minute zwar das Spiel in die Hand, konnte aber trotz einstündiger Überzahl die FCA- Defensive kaum in Verlegenheit bringen. Die von Zoltan Vago bestens organisierte Dreierkette mit Patrick Indinger und Christoph Haslinger erlaubte sich keine gravierenden Fehler und Goalie Manuel Oberauer war vor allem auch bei hohen Bällen ein sicherer Rückhalt für seine Mannschaft. Die Offensiv -Abteilung rackerte in Unterzahl in der zweiten Halbzeit für die Mannschaft und hatte nur drei erwähnenswerte Aktionen. Sebastian Witzeneder prüfte mit einem Freistoß Andreas Michl im Schärdinger Tor, Martin Adlesgruber sowie Jacob Manetsgruber konnten ihre Konterchancen nicht erfolgreich abschließen.
 
In der 11. Minute brachte Eralb Sinani nach einem Vorstoß über die linke Seite eine scharfe Flanke zur Mitte und Michael Fichtinger lenkte – bedrängt vom einschussbereiten Sebastian Witzeneder – den Ball zum 1:0 ins eigene Tor. In der 26. Minute sah Eralb Sinani nach einem von ihm begangenen Foul für das „Ballmitnehmen“ die Gelbe Karte. Nur vier Minuten später wollte Sinani an der Mittellinie einen Konter des SKS mit einem Foul an Florian Spitzer unterbinden. Schiedsrichter Philipp Hubinger ließ vorerst „Vorteil“ gelten und den Angriff zu Ende spielen. Nach Abschluss der Aktion stellte er Eralb Sinani mit Gelb/Rot vom Platz.     ...weiterlesen

 

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SPIELBERICHT LIGAPORTAL

 

10 Andorfer zwingen SK Schärding in die Knie

 

Zum Rückrundenauftakt der Landesliga West empfing der FC SGS Andorf den SK Waizenauer Schärding und wollte mit einem "Dreier" Herbstmeister Mondsee Paroli bieten. Nach einer Nullnummer im Hinspiel geizten die Teams auch am Samstagnachmittag mit Toren, letztendlich behielt die Heimelf von Trainer Gerald Reisegger dank eines Eigentores mit 1:0 die Oberhand und festigte mit dem neunten Saisonsieg den zweiten Tabellenplatz. Die Schärdinger hingegen mussten nach der dritten Pleite in den letzten vier Spielen die Heimreise antreten.

Nach dem Anpfiff von Schiedsrichter Hubinger bekamen rund 600 Besucher engagierte Hausherren zu sehen. Der FCA bestimmte in der Daxl-Arena das Geschehen und ging bereits in der Anfangsphase in Führung. Nach einem Stanglpass von Eralb Sinani lenkte Schärdings Michael Fichtinger den Ball unglücklich ins eigene Gehäuse. Mit der Führung im Rücken blieb die Reisegger-Elf am Drücker, konnte aber kein Tor nachlegen. Bei einer guten Möglichkeit strich ein Freistoß von Mark Koronics knapp am SKS-Kasten vorbei. In Minute 25 verhinderte Sinani einen Schärdinger Konter und sah für dieses Vergehen Gelb. Keine Fünf Minuten später beging der Andorfer erneut ein Foul, wurde abermals verwarnt und flog mit der Ampelkarte vom Platz. Nach dem Ausschluss bekamen die Zuschauer ein anderes Bild zu sehen, die Gäste erarbeiteten sich eine optische Überlegenheit, agierten aber nicht wirklich zwingen, sodass die zehn Andorfer den knappen Vorsprung in die Pause brachten.   ....weiterlesen